Umweltmanagement im Metzgereigasthof Rebstock zahlt sich aus

Bundesministerium für Umwelt, Nachhaltigkeit, Bau und Reaktorsicherheit, Berlin:

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks würdigte am Montag den 28. November 2016 vier Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mit der Auszeichnung „EMAS-Umweltmanagement 2016“. Die Unternehmen zeigen ein besonders nachhaltiges Umweltmanagement, das ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte vereint.

Hendricks: „Das Umweltmanagementsystem zahlt sich für die Unternehmen aus, gegenüber Kunden und im Wettbewerb. Diese Leuchttürme zeigen, dass Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg sehr wohl in Einklang zu bringen sind.“

EMAS ist ein freiwilliges Instrument der Europäischen Union, das Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche dabei unterstützt, ihre Umweltleistungen kontinuierlich zu verbessern.

Die Gewinner der Auszeichnung:

Kategorie „Kleine Unternehmen“:

Der Metzgereigasthof Hotel Rebstock (Münchweier, Baden-Württemberg) für sein integriertes Umweltkonzept der Regionalität, Produktion, Ressourceneinsparung und Energiegewinnung.

Kategorie „Mittlere Unternehmen“:

Das Druckhaus Berlin-Mitte GmbH (Berlin) für die Reduzierung des Alkoholverbrauchs in Lösemitteln um 52% sowie die betriebseigene Initiative „Informationszentrum für nachhaltige Printproduktion“.

Kategorie „Große Unternehmen“:

Das HiPP-Werk Georg Hipp OHG (Pfaffenhofen, Bayern) mit einem umfassenden Nachhaltigkeitsmanagement insbesondere im Bereich Abfallverwertung, Energieversorgung und Mitarbeitermobilität.

Kategorie „Öffentliche Einrichtungen“:

Das Gymnasium St. Dominikus (Karlsruhe, Baden-Württemberg) bezieht alle Klassen und Eltern aktiv in sein Umweltmanagement ein, insbesondere in den Bereichen Lüftung, Wärmegewinnung und Klassenfahrten.

Andreas Kollofrath: „Nach viel investierter Kraft und Zeit sind wir über den sichtlichen Erfolg sehr stolz. Nach der kompletten Umstellung auf Ökostrom von dem Wasserkraftwerk Rheinfelden, dem Austausch der Leuchtmittel auf LED-Beleuchtung, dem Wärmerückgewinnungssystem, der Mitgliedschaft in den Naturparkwirten Schwarzwald Mitte-Nord leben wir noch mehr das Motto „Schmeck den Süden“ und beziehen unsere Lebensmittelprodukte vorwiegend aus der Region.“

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